Jurybericht

Vela Arbutina

Geburtsjahr, Ort
1978, Baden
Fachbereich
Bildende Kunst und Performance

Die Badenerin Vela Arbutina jongliert gekonnt mit verschiedenen Medien, sei es Grafik, Installationen oder Video. Sie beobachtet die Gesellschaft, deren Strukturen, soziale Klassen und Standards. Sie hebt in ihren Werken Details daraus hervor und entkontextualisiert sie. Ihr Arbeiten wirken unbequem, intim und intensiv. Mit ihrem Atelieraufenthalt will sie an ihre Zeit in London anknüpfen, wo sie als junge Erwachsene studierte. Sie wird sich filmisch mit der Jugend, der Übergangszeit zwischen Kindheit und Erwachsensein, auseinandersetzen. Formal orientiert sie sich an den Zehn Geboten des "Dogma 95" der beiden Filmregisseure Thomas Vinterberg und Lars von Trier. Es soll entsprechend dieses Manifests ein rohes Filmemachen sein, das ohne Spezialeffekte und Postproduktion auskommt und dadurch wahrhaftiger sei. Die Projektskizze klingt vielversprechend und macht neugierig, welche Entwicklung das Projekt in der Londoner Kulisse nehmen wird.
Susanne König